7. Reinigung und Pflege

Der Verschmutzung entsprechend sind Reinigungsintervalle festzulegen. Verunreinigungen und Ablagerungen, die zu Gefährdungen führen können sind am besten sofort zu beseitigen. Die Reinigungsverfahren bzw. Reinigungs- und Pflegemittel sind so zu wählen, dass der Fußboden nach der Reinigung und Pflege noch über die notwendige Rutschhemmung verfügt. Die Angaben und Pflegehinweise des Fußbodenherstellers und der Reinigungsmittel- und Pflegemittelhersteller sind zu beachten.

In der Praxis zeigt sich, dass die Bodenbeläge mit zunehmender Rutschhemmung schwerer zu reinigen sind bzw. sich der Reinigungsaufwand erhöht. Reinigungsverfahren und Reinigungsmittel müssen auf den jeweiligen Bodenbelag abgestimmt sein. Bei Fußböden mit rauer Oberfläche oder starker Profilierung hat sich der Einsatz von Reinigungsmaschinen mit rotierenden Bürsten (Scheuermaschinen, Scheuersaugmaschinen) und Flüssigkeitsstrahlern (Hochdruckreinigungsgeräte) bewährt. Ihre Verwendung, so zeigt die Praxis, ist meist bereits bei kleineren Flächen wirtschaftlich. Auch hier ist darauf zu achten, dass die Rutschhemmung der Bodenbeläge nicht durch falsche Dosierung der Reinigungs- und Pflegemittel gemindert wird. Nach der Reinigung sind Flüssigkeitslachen – bspw. durch Absaugen – zu entfernen. Dies kann auch bei stark profilierten oder rauen Böden nötig sein.


Fußböden müssen nicht nur sicher sein, sie müssen auch leicht zu reinigen sein.

Werden Flüssigkeitsstrahler (Hochdruckreiniger) zur Reinigung von Fußböden benutzt, sind der Flüssigkeitsdruck und die Flüssigkeitstemperatur so zu wählen, dass Bodenbeläge und insbesondere Verfugungen keinen Schaden nehmen.

 

Autor: Hartmann
2017-8-30