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Unfallbeispiele, die beim Arbeiten im Behälter, in Silos und/oder in engen Räumen passiert sind und warum sie passiert sind, gibt es auf dieser Seite zum Nachlesen. Wichtige Hinweise zur Vermeidung dieser Unfälle und wo mögliche Gefährdungen entstehen können, werden ebenfalls erklärt.
Tod im Tank
Ein Azubi bemerkte, dass ein Spachtel in einen Sammeltank für Hefe gefallen war und informierte einen Brauer. Dieser stieg mit einer Leiter in den Tank ein, ohne vorher sicherzustellen, dass keine gefährliche Konzentration von Kohlendioxid im Tank vorhanden ist. Nachdem der Brauer im Tank bewusstlos zusammensackte, leitete der Azubi die Rettungskette ein. Ein weiterer Brauer brach einen Rettungsversuch mit ungeeigneter Absicherung (Beckengurt und Atemschutzmaske mit einem Gasfilter) ab, als er merkte, dass ihm schwindelig wurde. Der verunfallte Brauer wurde von der Feuerwehr, die atemluftunabhängigem Atemschutz trug, befreit. Er verstarb später im Krankenhaus an einer Kohlendioxidvergiftung.
Diese Maßnahmen hätten den Unfall verhindern können:
Einstieg nur nach Freigabe mit Erlaubnisschein durch einen vom Betrieb benannten Aufsichtsführenden
Freimessen mit einem geeigneten Messgerät und Lüften bis eine ungefährliche Atmosphäre gewährleistet ist
Einstieg mit geeigneten Hilfsmitteln, wie z. B. Personenwinde oder Leiter und Höhensicherungsgerät mit Rettungshub der Klasse B, so dass der Einsteigende jederzeit ohne Eigengefährdung vom Sicherungsposten gerettet werden kann
Sicheres Befahren von Behältern, Silos und engen Räumen – aus weiteren Unfallbeispielen lernen
In den Unfallbeispielen aus dem BG RCI Informationssystem „Sicheres Befahren von Behältern, Silos und engen Räumen“ wird anhand realer Beispiele jeweils auf den Unfallhergang, die Unfallursachen und die wesentlichen Maßnahmen zur Unfallvermeidung eingegangen. Die hier dargestellten Unfallsituationen können sich so oder so ähnlich auch in Mitgliedsbetrieben der BGN ereignen.