Ergonomie betrifft uns überall dort, wo Mensch, Tätigkeit und Umgebung zusammenspielen, zum Beispiel in der Produktion, im Verkauf, in der Logistik oder im Büro. Wenn Bewegungsabläufe stimmen, passende Werkzeuge vorhanden sind und das Arbeitsumfeld zum Menschen passt, dann sinken Belastungen. Gleichzeitig steigen Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden.
Worauf es bei Ergonomie am Arbeitsplatz wirklich ankommt:
Arbeitsplätze ergonomisch gestalten
Die Grundlagen umsetzen
Egal in welcher Branche und an welchem Arbeitsplatz: Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit ergonomisch gearbeitet werden kann.
Welche grundlegenden Anforderungen es gibt, ist auf unserer Themenseite „Arbeitsplätze ergonomisch gestalten“ (weiterführender Link) zusammengefasst.
Belastungen methodisch bewerten
Wie Sie Belastungen bei der manuellen Lastenhandhabung mit der Leitmerkmalmethode (weiterführender Link) bewerten können, erfahren Sie auf unserer Themenseite.
Ergonomisch Arbeiten in Ihrer Branche
Ergonomische Arbeitsorganisation
Ergonomie: Angebote und Praxishilfen der BGN
Ergonomie konkret: Informationsblätter zu Schwerpunktthemen
Informationsblätter zur Rückengesundheit
Flyer zu Ergonomie
Ergonomische Belastungen bewerten und vermeiden
DGUV Information 208-033: Muskel-Skelett-Belastungen – erkennen und beurteilen
Orientierungshilfe zur Gestaltung eines Maschinenarbeitsplatzes
Positionspapier langes Stehen am Arbeitsplatz (mit Ausgleichsübungen)
Unterweisungskurzgespräche
Beratung vor Ort
Ergonomische Gesundheitstage und Betriebliches Gesundheitsmanagement
Onlineseminare
FAQ Ergonomie: Häufige Fragen
Bei Ergonomie geht es kurz gesagt um menschengerechte Arbeit. Das bedeutet: Die Arbeit wird an die Voraussetzungen und Fähigkeiten des Menschen angepasst und nicht umgekehrt. Ergonomie verfolgt dabei die Ziele, beeinträchtigungsfreie und gesundheitlich unbedenkliche Arbeitsbedingungen zu schaffen, in denen die arbeitenden Menschen langfristig ihre volle Leistung erbringen können. Für die Unternehmen birgt dies die Möglichkeit die Arbeitsprozesse zu optimieren sowie die Motivation und Zufriedenheit der Beschäftigten zu verbessern.
Obwohl viele Arbeitsprozesse heute von Maschinen durchgeführt oder unterstützt werden, existieren nach wie vor zahlreiche Tätigkeiten, welche die Beschäftigten körperlich belasten. Sein dies das Heben und Tragen von Lasten, Putz- oder Reinigungstätigkeiten in schlechter Körperhaltung, manuelle Sortier- und Verpackungsarbeiten oder generell kraftbetonte Handarbeiten. Alle diese Tätigkeiten haben gemein, dass die Beschäftigten unter den falschen Rahmenbedingungen hohen Belastungen ausgesetzt sind, was auf kurz oder lang zu Erkrankungen führen kann.
Statistiken zeigen, dass in Deutschland jedes Jahr ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage auf muskel-skelettale Beschwerden zurückzuführen sind – vor allem Beschwerden im Rücken, den Muskeln und Gelenken. Das verdeutlicht die Dringlichkeit, sich mit der ergonomischen Gestaltung der Arbeit proaktiv und systematisch auseinanderzusetzen.
Für eine ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze ist jedes Unternehmen selbst verantwortlich. Als Teilmenge des Arbeitsschutzes sind ergonomische Risiken systematisch im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen und fallen dadurch häufig in den Aufgabenbereich der Fachkraft für Arbeitssicherheit. Unterstützend wirkt die Betriebsärztin bzw. der Betriebsarzt mit, von Relevanz ist das Thema jedoch für alle, die bei der Arbeitsplatzgestaltung mitwirken.
Wie bei der Betrachtung von Sicherheitsrisiken ist bei der Ermittlung von ergonomischen Maßnahmen immer das TOP-Prinzip anzuwenden. Das bedeutet: Technische Maßnahmen der Arbeitsplatzgestaltung haben Vorrang vor Organisatorischen und diese wiederum Vorrang vor Persönlichen.
Neben den physischen Aspekten der Arbeit sind jedoch auch die psychischen zu berücksichtigen.






