Knetmaschinen werden eingesetzt, um den Teig für Pizzen in großen Mengen effizient und gleichmäßig zu kneten. Am häufigsten kommen Knetmaschinen mit spiralförmigem Knetwerkzeug zum Einsatz, bei dem sich das Knetwerkzeug um die eigene Achse dreht, bei gleichzeitiger Drehung des Bottichs.
| Gefährdungen | Maßnahmen |
|---|---|
| Quetsch- und Einzugsstellen zwischen Knetwerkzeug und Bottichwand | Der Zugriff zu den Gefahrstellen im Bottich ist verhindert, wenn z. B. eine bewegliche, mit dem Antrieb verriegelte Schutzeinrichtung (Deckel, Gitter, Haube) vorhanden ist. Beim Öffnen dieser Schutzeinrichtung wird der Antrieb des Werkzeugs stillgesetzt. |
| Einzugsstellen zwischen dem rotierenden Bottich und feststehenden Maschinenteilen | Ein Einzug zwischen rotierendem Bottich und feststehenden Maschinenteilen ist bei einem Abstand von mindestens 50 mm vermieden. Alternativ kann die Einzugsstelle durch eine Schutzeinrichtung, z. B. eine Abdeckung, gegen Zugriff gesichert werden. |
| Atemwegserkrankung durch Emission von Mehlstaub | Der Bottich ist durch einen Staubschutzdeckel oder mit weiteren Einrichtungen so ausgerüstet, dass Beschäftigte durch Stäube weniger gefährdet werden. Geeignete Maßnahmen können auch eine staubarme Mehlzuführung mit geringer Fallhöhe und ein langsamer Anlauf des Kneters nach der Mehlzuführung sein. |
Weitere Hinweise zur Aufstellung, zu Bau- und Ausrüstungsbestimmungen und zum Betrieb enthält die Arbeitssicherheitsinformation „Teigknetmaschinen“ (ASI 2.11).

