In Ihrem Browser ist JavaScript deaktiviert.
Das Design dieser Webseite kann deshalb möglicherweise nicht in seinem vollen Umfang mit allen Funktionen abgebildet werden.
BGN - Ihre gesetzliche Unfallversicherung

Hinweise zur Suche Branchenwissen

Bei der Branchenwissen-Suche handelt es sich um eine exakte Suche. Die eingegebenen Suchbegriffe werden exakt so in der Webseite gesucht. Bei der Suche nach mehreren Begriffen müssen diese nicht verknüpft werden (z.B. durch "und", "oder", "+", etc.).

Fleischereifachverkäuferin in einer Metzgerei

Branchenwissen

Stopfwölfe: Gefährdungen und Maßnahmen

Küchenbetriebe | Arbeitsmittel in Küchen | Wissen kompakt

Stopfwölfe werden überwiegend benutzt, um Fleisch gleichmäßig in gewünschter Feinheit zu zerkleinern. Stopfwölfe verfügen über eine rotierende Arbeitsschnecke und einen scharfen Messersatz, die schwere Schnittverletzungen bis hin zu Amputationen verursachen können. Arbeitsschnecke und Messersatz sind für Reinigungszwecke herausnehmbar.

GefährdungenMaßnahmen
Scherstellen zwischen der Arbeitsschnecke und dem Gehäuse beim Zugriff durch den Einlauf

Am Einlauf ist der Zugriff zu der rotierenden Arbeitsschnecke dann verhindert, wenn

  • bei einer Zuführöffnung bis 46 mm die Länge des Zuführschachtes mehr als 100 mm beträgt bzw.
  • bei einer Zuführöffnung bis 52 mm die Länge des Zuführschachtes mehr als 120 mm beträgt.

Bei größeren Zuführöffnungen verhindert eine ausreichend dimensionierte Schutzplatte, die fest angebracht oder mit dem Antrieb verriegelt ist, den Zugriff zu der rotierenden Arbeitsschnecke.
Zur gefahrlosen Handhabung ist die Maschine mit einem vom Hersteller vorgesehenen Stopfer zu benutzen.

Schnittverletzungen beim Zugriff durch den AuslaufAn der Auslaufseite ist der Zugriff zum Messersatz verhindert, wenn der Lochdurchmesser der letzten Lochscheibe maximal 8 mm beträgt und diese Lochscheibe mindestens 5 mm dick ist.
Werden Lochscheiben mit größerem Lochdurchmesser verwendet, verfügt die Maschine über eine verriegelte Schutzhaube über dem Auslauf. Beim Abklappen dieser Haube wird der Schneckenantrieb gestoppt.
Verletzungsgefahr, z. B. Scheren, Quetschen an Schnecke und Messersatz beim Ein- und Ausbau

Verletzungen beim Ein- und Ausbau sowie beim Transportieren der Arbeitsschnecke und des Messersatzes sind vermieden durch Verwenden von 
z. B.

  • einer Ausstoßeinrichtung,
  • einer Ausziehklaue,
  • einem Schneckengehäuse, mit dem Schnecke und Messersatz zusammen entnommen und auch zusammen wieder eingebaut werden können.

Der Ein- und Ausbau des Messersatzes erfolgt mit schnitthemmenden Schutzhandschuhen.

Themenseite Küchenbetriebe

Ein Team junger Köche bereitet Gerichte in einer geschäftigen Restaurantküche zu

Mehr über sicheres und gesundes Arbeiten in Küchenbetrieben haben wir auf unserer Themenseite zusammengestellt.

weiterlesen

Fragen?

Mail-Kommunikationsverbindungsnachricht an Mailing-Kontakte mit Ausrufezeichen

Beratung, ob Ihre Maschine sicher ist und was Sie im Betrieb für die Sicherheit und Gesundheit Ihrer Beschäftigten tun müssen, bekommen Sie von Ihrer zuständigen Aufsichtsperson (AP). 

AP suchen

Geschäftsbereich Prävention

0621 4456 - 3517

praevention@bgn.de praevention@bgn.de

Suche nach der zuständigen Aufsichtsperson (AP)

Beratung der Mitglieds­­betriebe in allen Fragen der Arbeits­sicherheit und des Gesundheits­schutzes

zur AP-Suche

60 Minuten für mehr Sicherheit und Gesundheit

Top informiert durch Impulse beim Online-BGN-Frühstückstreff mit Expertinnen und Experten. 

zu den Themen

Mit dem BGN-Webmagazin AKZENTE

bleiben Sie immer auf dem Laufenden, was Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Reha betrifft.

jetzt vorbeischauen