Für das Spülen von Geschirr, Gläsern, Besteck, Kochutensilien und Aerosolabscheider der Abluftanlage werden leistungsfähige Spülmaschinen in verschiedenster Ausführung benutzt. In Durchlaufspülmaschinen wird das Spülgut durch verschiedene Spülzonen befördert. Sie besitzen Transporteinrichtungen zur Zu- und Abführung des Spülguts, an denen sich Quetsch-, Scher- und Einzugsstellen bilden können. Abluftanlagen über der Spülmaschine verbessern das Raumklima und wirken der Schimmelbildung vor.
| Gefährdungen | Maßnahmen |
|---|---|
| Quetsch-, Scher- und Einzugsstellen an Transporteinrichtungen und Hubtüren | Der Zugriff zu den Umlenkrollen, Spannrollen und Mitnehmern an den Transporteinrichtungen und an Hubtüren ist verhindert, wenn ausreichend dimensionierte Verkleidungen vorhanden sind. |
| Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr an heißen Oberflächen und durch heißes Wasser | Der Zugriff zu heißen Oberflächen, z. B. auch das versehentliche Berühren von Heizelementen oder anderen heißen Bauteilen, ist durch fest angebrachte Schutzeinrichtungen verhindert. Beim Öffnen der Inspektionstüren während des Wasch- und Spülvorgangs stoppt der Antriebsmechanismus rechtzeitig. |
| Verätzungen und Reizungen der Haut und Augen durch unkontrollierte Zuführung von Geschirrspülmittel (Gefahrstoff) | Damit Geschirrspülmittel nicht manuell dosiert werden muss, verfügen Spülmaschinen vorzugsweise über automatische Dosieranlagen oder es werden Spültabs verwendet. |
| Belastungen durch Wrasen und Spülmitteldämpfe | Absaugen von Wrasen und Spülmitteldämpfen an der Entstehungs- bzw. Austrittsstelle verbessert das Raumklima und wirkt zu hoher Luftfeuchte sowie Schimmelbildung entgegen. |
| Belastung durch Lärm | Lärmbelastungen durch Spülmaschinen werden vorzugsweise durch raumakustische Maßnahmen verringert. Trotz dieser Maßnahmen verbleibende Lärmbelastungen werden durch möglichst kurze Aufenthaltszeiten der Beschäftigten in diesen Bereichen vermindert. |

