Woks sind hohe, durchgehend gewölbte Pfannen mit einem starken Boden. Darin wird das Öl bzw. Fett zumeist mit speziellen Gasbrennern auf hohe Temperaturen erhitzt, auch eine elektrische Beheizung ist möglich. Im Unterschied zu Fritteusen verfügen Woks nicht über technische Sicherheitseinrichtungen, z. B. Sicherheitstemperaturbegrenzer, die bei einer bestimmten Temperatur die Energiezufuhr selbsttätig abstellen.
| Gefährdungen | Maßnahmen |
|---|---|
| Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen, heißes Fett bzw. Öl sowie Fett- und Ölbrände | Woks dürfen nicht in stark frequentierten Verkehrswegen oder in Eckbereichen aufgestellt werden. Wasser darf nicht in heißes Öl gelangen. Hinweise zu Mindestabständen zu Wasserbädern, Wasserzapfstellen etc., zur Dimensionierung von Abtrennungen sowie zu Maßnahmen bei Sprinkleranlagen sind der DGUV Regel 110-003 „Branche Küchenbetriebe“, Abschnitt 3.3.1, zu entnehmen. Stark verschmutztes und schon häufig verwendetes Öl muss ausgetauscht werden, da durch den niedrigen Flammpunkt die Selbstentzündungs- bzw. Brandgefahr steigt. Woks, in denen Öl erhitzt wird, müssen unter ständiger Beobachtung bleiben. Wenn der Arbeitsbereich verlassen wird (auch nur kurzzeitig), muss die Energiezufuhr abgeschaltet werden. |
| Gesundheitsgefahren wie Atemwegsreizungen durch Einatmen gefährlicher Stoffe, Dünste und Schwaden | Zur Verringerung von Gesundheitsgefahren sind Dünste und Schwaden durch Abluftanlagen gefahrlos abzuführen. Die Erfassungsstelle ist oberhalb der Woks angeordnet. |
Weitere Hinweise zur Aufstellung, zum Betrieb und Brandschutz sind in der Arbeitssicherheitsinformation „Fritteusen, Woks und Fettbackgeräte“ (ASI 2.15) zusammengefasst.

