In Ihrem Browser ist JavaScript deaktiviert.
Das Design dieser Webseite kann deshalb möglicherweise nicht in seinem vollen Umfang mit allen Funktionen abgebildet werden.
BGNBranchenwissen

Hinweise zur Suche Branchenwissen

Die BGN Suche handelt es sich um eine Volltextsuche, die alle vorhandenen Daten auf der BGN Website durchsucht. Sie können folgende Parameter nutzen, um die Ergebnisse zu erhalten, die Sie sich wünschen:

  • durch das Voranstellen eines + Zeichens kann die Suche eingegrenzt werden
gesunde, gepflegte Hände

Hautschutz/Hautgesundheit

Jugendlicher gibt Hautpflegemittel aus einer Tube auf seinen Handrücken

Bei Hautschutzmaßnahmen gilt das sogenannte STOP-Prinzip (siehe unten). Es gibt eine Rangfolge bei den Hautschutzmaßnahmen vor. Welche Maßnahmen umgesetzt werden, hängt von den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung ab.

Zunächst also muss der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ermitteln, ob und welche Hautbelastung oder Arbeitsstoffkontakte konkret an den Arbeitsplätzen im Betrieb vorkommen.

Wenn eine relevante Hautbelastung bei einer Tätigkeit feststellt wird, müssen geeignete Schutzmaßnahmen veranlasst werden. Hierbei muss folgende Rangfolge nach dem STOP-Prinzip beachtet werden:

S – Substitution: Ersatz durch einen weniger hautbelastenden Stoff bzw. Bezug verwendungsfertiger Produkte, bei deren Verwendung kein oder nur wenig Hautkontakt besteht.

T – Technische Maßnahmen: Anwendung hautschonender Arbeitsverfahren, z. B. direkten Hautkontakt vermeiden durch Verwendung von Greifwerkzeugen wie Gabeln und Zangen sowie von Maschinen, z. B. Spülmaschine statt manueller Reinigung.

O – Organisatorische Maßnahmen: Organisation der Arbeitsaufgaben, z. B. die Hautbelastung der Beschäftigten so gering wie möglich halten. Zum Beispiel durch Rotation der Beschäftigten mit Wechsel zwischen feuchten und trockenen Tätigkeiten.

P – Persönliche Schutzmaßnahmen: Bereitstellung z. B. geeigneter Schutzhandschuhe (PSA) und geeigneter Hautmittel.

Koch cremt sich die Hände ein
  1. Reinigung/Desinfektion
    Verschmutzungsangepasste und schonende Hautreinigung. Die alleinige Händedesinfektion ist hautschonender als die Reinigung. Keine Kombipräparate verwenden (Hautreinigungs- und -desinfektionsmittel in einem). Sie belasten verstärkt die Haut und sind weniger sicher.
     

  2. Hautschutz
    Als Hautschutz können eine geeignete Handschutzcreme oder geeignete Schutzhandschuhe dienen. Vor und während der Arbeit die Hände konsequent und intensiv mit einem geeigneten Hautschutzmittel (ohne Duft- und möglichst ohne Konservierungsstoffe) eincremen. Flüssigkeitsdichte Schutzhandschuhe nur solange wie nötig und so kurz wie möglich tragen. Unter Schutzhandschuhen möglichst keine Hautschutzcreme verwenden.
     

  3. Hautpflege
    Nach der Arbeit und vor längeren Pausen Hautpflegemittel (ohne Duft- und möglichst ohne Konservierungsstoffe) zur Regeneration der Hautbarriere anwenden.
     

  4. Arbeitsmedizinische Vorsorge
    Um Hauterkrankungen frühzeitig zu erkennen, hat der Gesetzgeber in der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) geregelt, dass bei Feuchtarbeit von regelmäßig mehr als 2 Stunden am Tag eine arbeitsmedizinische Vorsorge anzubieten, bei 4 Stunden und mehr die Vorsorge verpflichtend durchzuführen ist.

Siehe auch: DGUV Information 212-017: Auswahl, Bereitstellung und Benutzung von beruflichen Hautmitteln. Unter Hautmitteln versteht man Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemittel.

Geschäftsbereich Prävention

0621 4456 - 3517

tad_bb_praevention@bgn.de tad_bb_praevention@bgn.de

Suche

nach der zu­stän­digen Aufsichts­­person

Beratung der Mitglieds­­betriebe in allen Fragen der Arbeits­sicherheit und des Gesundheits­schutzes

AP-Suche